Türkei will steuerfreies „Silicon Valley“ für Technologieinvestoren anbieten

Hürriyet – In einem Versuch, die Forschungs- und Entwicklungskompetenz der eigenen IT-Branche zu verbessern, will die Türkei ein umfangreiches Anreizprogramm für Technologieunternehmen anbieten, die in dem bald eröffneten „Silicon Valley“ investieren.

Der türkische Minister für Industrie, Wissenschaft und Technologie Nihat Ergün eröffnete bei einer Rede auf dem IBM-Softwaregipfel in Istanbul die Pläne für den ersten der speziellen Technologieparks, die in der Provinz Kocaeli in der nordwestlichen Türkei entstehen sollen. Das Ziel sei ein Ökosystem aus Hightech-Unternehmen, die in den Bereichen Informatik, Telekommunikation und Softwareentwicklung mit Forschung und Entwicklung befasst sind, gab der Minister zu dem Projekt an. Zunächst sollen die Regionen Marmara, Zentralanatolien und Ägäis abgedeckt werden. Die Investoren in den Technologiepark werden zahlreiche Anreize erhalten, die speziell auf die Umsetzung von Forschung und Entwicklung ausgelegt sind, so Ergün.

Zu den Anreizen in den spezialisierten Technologieparks gehören kostenlose oder preisgünstige Landzuteilung, Befreiung von der Einkommens- und Unternehmenssteuer bis 2023, eine Halbierung der Sozialbeiträge auf Arbeitgeberseite für das Forschungspersonal, eine Befreiung von der Einkommenssteuer für das Forschungspersonal und 10 % des Hilfspersonals, eine vollständige Befreiung von der Stempelsteuer und der Mehrwertsteuer für 12 Jahre sowie eine Befreiung von den Abwasserentsorgungsgebühren.

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