Toshiba kurz vor der Errichtung des 2. Kernkraftwerks an der Schwarzmeerküste

Hürriyet – Das japanische Industriekonglomerat Toshiba steht kurz davor, konkrete Schritte zum Erreichen eines Abkommens über den Bau des zweiten Kernkraftwerks in der Türkei an der Schwarzmeerküste zu ergreifen. Dies sagte der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie Nihat Ergün, der sich zurzeit auf einem offiziellen Besuch in Japan befindet.
Minister Ergün sagte, Toshiba bevorzuge die Zusammenarbeit mit einem lokalen Unternehmen für die Finanzierung, den Bau und den Betrieb des Kernkraftwerks, das in der Provinz Sinop am Schwarzen Meer errichtet werden soll. Für den Bau des ersten Kernkraftwerks in Akkuyu, Mersin, erreichte die Türkei ein Abkommen mit Moskau. Für das Werk in Sinop werden Verhandlungen mit Unternehmen aus Südkorea, China und Japan geführt.
In einer Ansprache vor Reportern nach seinem Treffen mit Mitgliedern des türkisch-japanischen Wirtschaftsrats in Tokio rief Ergün japanische Unternehmen dazu auf, in der Türkei zu investieren und sich das neue Anreizprogramm zunutze zu machen. Der Minister sagte, das neue Anreizprogramm der Türkei habe bei den japanischen Unternehmen großes Interesse an der Türkei hervorgerufen. Dies wurde vom Vorsitzenden des Rates, Kazuaki Kama, bestätigt, der sagte, dass japanische Investoren mit dem neuen Anreizpaket größere Bereitschaft zeigten, in der Türkei zu investieren.
Neben dem wachsenden Energiemarkt der Türkei erregt auch das Fatih-Projekt des Landes im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar Aufmerksamkeit in Japan, wie sich bei dem Besuch des Ministers herausgestellt hat. Die japanischen Technologieriesen Fujitsu und NEC haben Interesse an der High-Tech-Bildungsinitiative bekundet, die vorsieht, Millionen von Schülern in öffentlichen Schulen mit Tablet-PCs auszustatten.
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