Österreich – Türkei-Beziehungen auf Rekordniveau

Starkes Wachstum macht Türkei zu attraktivem Wirtschaftspartner, sagt Mitterlehner — Chancen im Umwelt- und Gesundheitssektor
Auf Rekordkurs bewegen sich derzeit die österreichischen Handelsbeziehungen mit der Türkei. Diese sei angesichts der gedämpften Konjunkturentwicklung im Euroraum ein attraktiverer Partner denn je. Das erklärte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich eines Treffens mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie vier weiteren türkischen Regierungsmitgliedern, in dem kürzlich in Wien die weitere Zusammenarbeit besprochen wurde.
Im vergangenen Jahr dürfte es erneut einen Rekord bei den bilateralen Handelsbeziehungen geben, so Mitterlehner. Bereits 2011 waren diese auf den Höchstwert von knapp 2,3 Mrd. Euro geklettert. Im selben Jahr war Österreich zudem zum dritten Mal größter Direktinvestor in der Türkei. Rund 200 heimische Unternehmen unterhalten Niederlassungen im Land.
Und auch die Österreich Werbung bearbeite die Türkei im Rahmen ihrer Internationalisierungsoffensive, betonte der Minister. Mit Erfolg: Die Zahl der türkischen Urlaubsgäste konnte im vergangenen Jahr um 17,6 Prozent auf rund 83.900 gesteigert werden. 62 Prozent davon nächtigten in Vier- oder Fünfsterne-Unterkünften.
Chancen für Kooperationen ortet Mitterlehner viele: Besonders die Bereiche Energie, Umwelttechnologie und Tourismus seien ebenso erfolgversprechend wie der Gesundheitssektor. Denn die Türkei plane in den kommenden zehn Jahren den Bau von 120 großen Spitälern.

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