‘Welthauptstadt’ erstmals mit über 10 Millionen Touristen

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Die Möwen von Istanbul gehören zum Stadtbild

Die Tourismusabteilung der Stadt Istanbul gab neue Zahlen bekannt. So gab es in 2013 abermals eine Steigerung der Touristenzahlen, die Istanbul besuchten. Erstmals wurde die 10 Mio. Grenze mit 10.475.000 überschritten. 2012 waren es noch 9.382.000. Wenn man berücksichtigt, dass mit dem Beginn der Gezi-Demonstrationen am 1. Juni bis August einen Rückgang der Touristenzahlen, im Vergleich zu 2012 gab, so muss die Steigerung doch alle erfreuen.

Wenn man den Prophezeiungen des französischen Soziologen und Religionsgründers Auguste Comte folgt, dann könnte die türkische Metropole schon bald Welthauptstadt sein. Comte, der den Islam bewunderte, sah immerhin auch die Globalisierung voraus.

Bald wird das frühere Konstantinopel die Hauptstadt der Welt sein, wenn die Prophezeiung des französischen Mathematikers und Begründers der Soziologie, Auguste Comte (1798–1857), eintrifft.

Comte wollte mithilfe der Wissenschaft die Politik rational und planbar machen. Gleichzeitig wurde er zum Religionsgründer. Und er bewunderte den Islam. Die Türkei gehörte für Comte nicht zu Asien, sondern zum „orientalischen Europa“. In Konstantinopel sah er die künftige Metropole einer Welt, in der Orient und Okzident sich friedlich vereint haben würden.

Am wichtigsten aber war für Auguste Comte die Frage nach der künftigen Weltmetropole. Zunächst einmal würde Paris die Hauptstadt der “Großen Okzidentalen Republik” werden, zu der Europa langsam aber sicher zusammenwuchs. Als Sitz der von Comte gestifteten Menschheitsreligion wurde Paris zugleich eine Heilige Stadt – die “Pariser Religion” würde die “Römische Religion”, ablösen. All dies galt aber nur für eine Übergangsperiode bis Orient und Okzident zur Weltgesellschaft zusammengewachsen waren.

Im Zeitalter der Globalisierung, das Comte vorausahnte, musste Paris seine herausgehobene Stellung verlieren. Ins Zentrum rückte jetzt Konstantinopel, „das der Islam gleichsam in Verwahrung genommen hatte, bis Orient und Okzident sich miteinander vereinen“. Als „Kapitale des Planeten Erde“ löste Konstantinopel die drei Metropolen Athen, Rom und Paris ab, in denen sich für Comte die wichtigsten Phasen der westlichen Geschichte widerspiegelten. Konstantinopel wurde zur „wahren Ewigen Stadt, in der alle großen menschlichen Erinnerungen sich verdichten“.

Quelle

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