Wird die Türkei ewig ein Entwicklungsland bleiben?

Als Entwicklungsland unter die zehn größten Industrien der Welt. Wird das gehen? Wenn du einen türkischen Unternehmer fragst, ob er heute 100.000 Euro, oder in einem Monat 250.000 Euro haben möchte, wird er sich heute wie vor der Krise, immer für das erstere entscheiden. Die Geldknappheit in der Türkei hat Tradition, auch zu den sogenannten ‚Guten Zeiten‘ die es einfach nie gab, was das Geld als Betriebsmittel in den Kassen der Unternehmer angeht.

Fast täglich schreiben die türkischen Medien, dabei müssen das nicht einmal Propagandamedien des Herrn E. aus Ankara sein, wie viel Potential die Türkei hat, um zum großen Satz anzusetzen und zu einer der führenden Industrienationen zu zählen. Das stimmt auch, wenn man sieht, dass die Multis ihre Forschungs- und Entwicklungslabors in der Türkei platzieren und dabei türkisches Personal einsetzen.

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Erst da stellt man fest… Die Jungs und Mädels können tatsächlich was, wenn man es denn nur abruft und fördert. Ich möchte jetzt nicht versuchen, die Thematik in wenigen Sätzen abzuhandeln, denn die Angelegenheit ist recht komplex, aber die Potentiale bleiben und werden weiterhin unangetastet bleiben. Zwanzig Jahre auf Pump leben hinterlässt nun mal Spuren, die man nicht auf einen Schlag beseitigen kann. Selbst wenn man es wollte, könnte man es nicht auf Anhieb.

Da müsste man zu allererst einen Plan haben. Nur, wer soll so einen Plan machen? Sicher könnte man es in Auftrag geben, dass tut man auch schon mal zu Showzwecken. Die hohen Honorare wechseln die Hand und die Seilschaften verdienen mit, aber ein Ergebnis des Auftrages, gibt es nicht. Auch fragt niemand danach, was denn mit dem Auftrag geworden ist. Leider habe ich solch einen Auftrag niemals bekommen. Muss toll sein. Feierlich die Verträge unterzeichnen und nichts liefern müssen.

Die Türkei wird ewig ein Entwicklungsland genannt werden, zumindest, solange der politische Islam an der Macht ist. Die eigenen Taschen mit Geld stopfen, dass so Ergaunerte ins Ausland schaffen und weitermachen, heißt die Devise. Seit über zehn Jahren hat man die Öffentlichkeit massiv mit falschen, positiven, oder wenn nicht mehr ganz beschönigt werden konnte, mit weniger negativen Zahlen bedient. Schließlich ging es darum positive Stimmung zu erzeugen.

Klappte auch irgendwie, zumindest haben die Initiatoren daran so geglaubt, dass sie auf falschen Zahlen basierend, ein Etwas, das einer Buchhaltung ähneln sollte machten, und das Land auf kleiner Flamme am Leben erhalten versuchen.

Klar, ohne einen Wechsel an der Spitze wird sich nichts zum besseren wenden. Wenn es denn Hoffnung gäbe, dass jemand, der den politischen Islam nicht vertritt, an die Macht kommen könnte. Der Wirtschaftsplan für die kommenden Tage und Wochen ist, weiterhin auf Israel rumzureiten und für die Terrororganisation Hamas die Fahnen zu schwingen. Ein Wirtschaftsplan, gebaut auf Hass – ohne Zahlen.

“Planung garantiert keinen Erfolg, aber Planlosigkeit einen Misserfolg.” (Ernst Reinhard)

 

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