Ich bin Josef Divoky – Sei am 19. März 2022 in Frankfurt dabei!

Foto: Dr. Wollf und Tritschler (Kaiser/Knorn "Wir lebten und schliefen zwischen den Toten.")

Meine liebe Leserschaft, wer von Euch macht mit? Am Samstag, 19. März 2022, 14 – 16 Uhr, werden wir am Mainufer (genauer Ort wird noch bekanntgegeben), aus Anlass des 77. Jahrestags des Todesmarsches, alle Häftlinge, von denen die übergroße Mehrheit den Todesmarsch nicht überlebt haben, würdigen. Dazu ist eine große Gedenk-Aktion geplant:

Wir brauchen 1616 Menschen, die sich mit einem selbst gemachten Schild und dem Namen eines der Opfer, entlang des Mainufers aufstellen. Ich z.B. gedenke an Josef Divoky, geb. am  06.11.1925, in Suche Vrbno, Bez. Budweis, Tschechoslowakei , Beruf: Schweißer, Gestorben am 18.03.1945 in Frankfurt. Er liegt im Gemeinschaftsgrab auf dem Hauptfriedhof. Er war Häftling im KZ “Katzbach”.

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Die Organisation wird von LAGG e.V. (Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim) realisiert. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Konzentrationslager “Katzbach” in den Adlerwerken, nach jahrzehntelanger Leugnung und Verharmlosung, zu einem festen Bestandteil der Erinnerungskultur Frankfurts zu machen. Einen Teilerfolg hat der Verein mit ihrer Forderung nach “Entschädigung” der damals noch lebenden ehemaligen Häftlinge erzielt. Ein weiterer Erfolg ist jetzt mit der Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte in den ehemaligen Adlerwerken erreicht. Diese wird im Frühjahr 2022 eröffnet und trägt den Namen “Geschichtsort Adlerwerke – Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager“.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte unter E-Mail gedenken@lagg-ev.de an. Wir sehen uns!

Was in Frankfurt am Main, aber auch anderswo passieren kann, wenn man nicht aufeinander aufpasst.

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