Menschen und Menschen: Kein Muslim und weiß, macht die Sache schon einfacher

So wie ich gestrickt bin, finde ich natürlich riesig, wenn Menschen Menschen helfen und z.B. ukrainische Familien bei sich aufnehmen. Da gehört schon was dazu. Hätte ich den nötigen Raum in der Wohnung, dass sich die Gastfamilie wohl fühlt, inkl. den Gastgebern…  Dann los!
 
Ich erinnere mich an 2015. Als damals gesagt wurde „Wir schaffen das!“ wusste man, dass Deutschland, der Staat damit gemeint ist. Klar, gespendet wurde auch damals, aber Gastfamilien bei sich aufzunehmen, wenn auch nur vorübergehend?
 
Syrer, Afghanen u.a. sind auch Menschen, aber doch aus einem anderen Kulturkreis. Auch damals waren einige Hilfsbereit und nahmen Familien auf, aber ich möchte hier nicht die ganz großen Ausnahmen hervorheben, die man mit der Lupe suchen muss.
Der Mensch macht unterschiede, zu wem er/sie sich näher fühlt. Unbewusst, vielleicht auch bewusst, läuft im Hintergrund ein Kompatibilitätscheck ab. Schaue ich mir die Bilder von Familien mit den aufgenommenen Gastfamilien aus der Ukraine an, merkt man oftmals nicht, wer zu wem gehört. Sie könnten alle eine Familie sein.
Ich möchte jetzt nicht von Rassismus, Diskriminierung etc. reden, nein, manche Menschen stehen sich einfach näher, wenn z.B. die Hautfarbe und das Aussehen passen bzw. kompatibel zu sein scheinen. Religion spielt dabei keine vorrangige Rolle, wenn man in etwa gleich aussieht und annehmen kann, dass man fast gleich tickt im Alltag. Es ist aber auch so, dass die Menschen, die nicht europäisch aussehen, auch zufällig Muslime sind. Gastfreundschaft JA, aber nur, wenn ich die Gastfamilie mir aussuchen kann, heißt es doch.
Sofort läuft bei mir ein Film ab, mit dem kanadischen Premier Trudeau, der sich gerne filmen lässt, wenn er Flüchtlinge in Kanada empfängt. Wie großherzig, wunderbar, oder? Das sehe ich anders. Es macht schon ein Unterschied, ob die Flüchtlinge per Ruderboot in letzter Not in ein Land schaffen, oder wohlbekleidet mit dem Flieger, um krasser auszudrücken, wie zivilisierte Menschen in ein Land einreisen. Jetzt komme ich aber vom Thema ab.
So ticken wir Menschen nun mal, ohne jetzt den einzelnen schlecht zu machen. Gleich zu gleich gesellt sich gern.
Es ist nicht unmenschlich, wenn man nicht sofort vorwärts macht und hilft als Nation. Damit meine ich nicht die humanitäre Hilfe, welches ein Muss ist, wenn man sich wie Deutschland dieses finanziell leisten kann, aber was die Aufnahme von Flüchtlingen angeht…
Es ist auch wichtig, dass die Menschen sich von Anfang an grün sind und sich ohne größere Widerstände und Fragen begegnen. Diese Grundvoraussetzung sollte immer vordergründig sein. Nur so kann dauerhaft eine Harmonie in der Bevölkerung entstehen, ansonsten muss man mit den Folgen fertigwerden. Also mit Bedacht handeln, würde ich mal der jeweiligen Regierung raten, obwohl es schon zu spät ist.

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