Scholz & Co. – Wie immer, mit den falsch Leuten Arm in Arm

Soll jetzt nicht die jetzige Regierung in einem schlechteren Bild erscheinen lassen, als die vorangegangenen. Das ist Deutsch, typisch Deutsch. Klare Kante ist Fehlanzeige. Während der offiziellen Pressekonferenz sagte Scholz nichts und ließ den Holocausts Relativierer Abbas in aller Öffentlichkeit machen. Dass er danach reagierte und was sagte, zählt nicht, zumal in den betreffenden Ländern nur die Bilder von der Pressekonferenz gezeigt werden und keine BILD-Zeitung gelesen wird.
Solidarität mit den Palästinensern zu zeigen, ist in einem EU-Land wie Deutschland nicht unüblich, auch wenn die Geschichte – und die moralische Schuld, die manche bis heute daraus ableiten – für ein Naheverhältnis zu Israel sorgt. Und so empfing Kanzler Olaf Scholz den schon lange nicht mehr legitimen Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas am Dienstag in Berlin zu Gesprächen über den Nahost-Konflikt. Doch mit „Holocaust“-Vorwürfen gegen Israel bei der anschließenden Pressekonferenz sorgte Abbas für einen kleinen Eklat und in der Folge auch für massive Kritik seines Gastgebers: „Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel“, sagte Scholz danach zur „Bild“-Zeitung. Während der Pressekonferenz selbst hatte der Kanzler zu Abbas‘ Wortmeldung allerdings geschwiegen. Die radikalen Führer der islamischen Länder testen, wie weit man mit den Deutschen an ihrer Seite gehen kann. Sehr, sehr weit!

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